Bettwanzen Spürhund


Vonanjota - Erstellt am27 Januar 2011

Hunde sind schon so zu den ungewöhnlichsten Spürnasen ausgebildet worden. Die neueste Ausbildung ist das Erschnüffeln von Bettwanzen.

Bettwanzen sind überall auf dem Vormarsch. Sie verbreiten sich durch die Globalisierung mit den vielen Reisen etc. weltweit und reisen häufig mit im Reisegepäck. Besonders in Hotelzimmern sind sie bereits eine große Plage. Und selbst die vornehmsten Hotels haben mit ihnen zu kämpfen.

Bettwanzen sind Parasiten und Blutsauger. Dabei können Sie über ein halbes Jahr ohne Nahrung auskommen. Bettwanzen können überall überstehen. Es gibt sie nördlich des 65. Breitengrades oder auch in den Alpen über 2000m ü.NN. Sie leben in Wohnungen und halten sich in den Schlafplätzen, den Kleidern und Möbeln der Menschen auf. Aber auch an Brutplätzen oder in Ställen, in Vogelnestern sind sie anzutreffen. Bettwanzen fühlen sich von der gleichmäßigen Körperwärme angezogen.

Während früher die Wanzen mit Schädlingsbekämpfung vernichtet wurden, zeigen sie heute mehr und mehr Resistenzen.

Bettwanzen finden sich mittels Geruchsstoffen, mit denen sie sich anlocken. Und auf diese Geruchsstoffe kann man einen Hund abrichten. Mit ihrer Spürnase erschnüffeln Hunde den typischen Geruch der Bettwanze und können so eine Wanzenplage bereits in den ersten Anfängen feststellen. Sie spüren nicht nur die Wanzen auf, sondern auch die Eier, von denen ein Wanzenweibchen bis drei Stück pro Tag legen kann.