Herdenschutzhunde - Berghunde
Herdenschutzhunde gibt es seit vielen tausend Jahren. Man nimmt an, dass mit dem Beginn der Viehzucht auch die gezielte Zucht großer wehrhafter Hunde begann. Diese Hunde mussten die Herden auch in schwierigsten Regionen selbständig bewachen. Der Hund wuchs von Welpenalter an bei der Herde auf. Als junger Hund lernte er von den älteren. Der Kontakt zum Hirten beschränkte sich rein auf das Füttern. Schließlich sollte der Hund nicht dem Hirten hinterherlaufen oder traurig sein, wenn er ging. Dieser Hund verfügte über eine imposante Größe, Angriffsbereitschaft und Schnelligkeit, um es auch mit Bären und Wölfen aufnehmen zu können. Er musste dem Vieh gegenüber absolut verlässlich sein. Außerdem war er ein geschätzter Wächter von Haus und Hof. Da der Hund oft extremen Wetterbedingungen ausgesetzt war, hatte er ein doppeltes, wetterfestes Fell.
Rassetypischen Eigenschaften
- verlässlich, robust, ausgeglichen und von stoischer Ruhe,
- selbständig, trifft gern seine eigenen Entscheidungen,
- braucht viel Platz und ein großes Grundstück, typischer Wach- und Hofhund
- treu und anhänglich gegenüber der Familie,
- angeborener Schutztrieb, wachsam und mutig, misstrauisch gegenüber Fremden
