Jagdhunde, Laufhunde, Schweisshunde

Lauf- und Schweißhunde gelten als die ursprünglichen Jagdhunde. Man nannte sie früher Wildbodenhunde. Als Bracken oder Laufhunde werden alle Hunde bezeichnet, die auf Spur und Fährte anhaltend laut jagen. Sie verfolgen allein oder in der Meute das Hoch- oder Niederwild. Nachdem das Privileg des Adels auf die „hohen Jagd“ aufgehoben wurde gewann die Einzeljagd gegenüber der Meutejagd an Bedeutung. Für jeden Abschnitt der Jagd wurde der“Spezialist“ gezüchtet. Der Stöberhund, die Bracke und der Vorstehhund für die Arbeit vor dem Schuß, der Apportier- und Schweißhund für die Suche nach dem Schuß, und der Erdhund für die Baujagd. Es gibt spezielle Rassen mit ausgeprägter Apportier- und Wasserfreude, ausgesprochene Laufhunde oder Meutehunde. Eine ausführliche Beschreibung s. Ausbildung: der Jagdhund
Rassetypische Eigenschaften
- freundliches, sanftes und leichtführiges Wesen
- guter Familienhund
- starke Jagdpassion und ausdauernden Jagdeifer
- braucht viel Bewegung und jagdliche Herausforderung
- ansonsten eine fordernde und anspruchsvolle Ersatzbeschäftigung
- kein Territorialtrieb, kein Schutztrieb (bis auf wenige Ausnahmen)
- gutes Sozialverhalten
- einige Rassen sollte möglichst nur in Jägerhände.
Verfügbare Rassensteckbriefe
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