Abschied vom geliebten Hund


Der Tod ist in unserer Gesellschaft das letzte große Tabu. Dies gilt natürlich auch für den Tod unserer Vierbeiner. Gerade in sehr engen Mensch-Hund-Beziehungen und insbesondere bei Kindern löst der Abschied vom Hund ein besonders starkes Verlustgefühl aus.

Abschied vom treuen Gefährten

Igor du Puch de Barret & Sohn Dinky ( 19 und 17 Jahre )

Hunde leben je nach Rasse und Größe bedeutend kürzer als Menschen - zwischen acht und fünfzehn Jahren. Wenn auch viele Hundebesitzer den Gedanken verdrängen, heißt es doch irgendwann einmal Abschied nehmen.

Am schwersten ist es für den Hundehalter jedoch, wenn er aufgrund einer Erkrankung odes Altersschwäche des Hundes die Entscheidung über den Todeszeitpunkt selber treffen muss. Die notwendige Entscheidung verursacht große Gewissenskonflikte. Für einen Hund, dem jeder Schritt schwer fällt, der kaum noch aus eigener Kraft aufstehen kann, der Probleme hat, sein Geschät zu verrichten, kann der Tod eine Erlösung sein. Der Rat des Tierarztes kann hier unterstützen und entlasten.Hundehalter, die glauben, den Schmerz nur schwer ertragen zu können, sollten darauf verzichten, dabei zu sein, wenn der Vierbeiner eingeschläfert wird. Ansonsten ist es für Hund und Halter durchaus sinnvoll, die letzten Momente gemeinsam zu verbringen. Der Hund ist ruhiger, wenn eine ihm bekannte Person anwesend ist. Für den Halter bedeutet es noch einmal einen innigen Moment mit einem jahrelangen Freund.Es erfordert aber natürlich viel Kraft und Überwindung, dabeizubleiben, wenn der Tierarzt die letzte Spritze gibt. Einige Tierärzte bieten an, den Hund zu Hause, in seiner gewohnten Umgebung einzuschläfern. Für den Hund ist dies sicher die friedvollste Art. Psychologen raten, dass auch Kinder, wenn sie es wünschen, anwesend sein sollten. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Kinder, die dabei sind, wenn der Vierbeiner ruhig einschläft, besser mit dem Verlust umgehen können.

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