Der Blindenführhund


Blindenführhunde sind speziell ausgebildete Arbeitshunde, die in der Lage sind, blinde Menschen durch Orte zu führen, die den Tieren bekannt sind. Dabei weichen die Hunde Hindernissen aus, sie erkennen Straßenbegrenzungen und werden so zu sehr wichtigen Alltagsbegleitern für viele blinde Menschen.

Blindenführhunde werden in "Blindenführhundeschulen" ausgebildet, die kostenintensive Ausbildung wird von den Krankenkassen übernommen. Die Ausbildung selbst kann bis zu 12 Monate dauern. Um Ausgebildet zu werden, müssen die Tiere einen intensiven Gesundheitstest bestehen werden. Dabei werden unter anderem Gelenke und Augen untersucht.

Die beginnt damit, dass das Tier mit dem Führgeschirr und den verschiedenen Hörzeichen vertraut gemacht wird. Nach und nach lernt der Hund

  • geradeauszuführen,
  • die Richtung zu ändern,
  • Hindernisse am Boden, seitlich oder auch in Kopfhöhe des Menschen zu umgehen,
  • vor Treppen oder Gehwegabgängen und Gehwegaufgängen anzuhalten,
  • auf Hörzeichen Fußgängerüberwege zu überqueren, Verkehrsmittel und freie Sitzplätze aufzusuchen

Für den blinden Menschen ist es wichtig, engen Kontakt zu seinem Hund zu halten, um die Bindung zu gewährleisten. Blindenhunde kennen bis zu 70 Befehle. Blindenführhunde müssen regelmäßig mit dem Führen beschäftigt werden, sonst verlernen sie ihre Fähigkeiten.
Blindenführhunde sollten nicht kleiner als 50 cm sein. Sie dürfen weder schreckhaft, erst recht nicht ängstlich sein und keinerlei Dominanzbestreben oder unangemessene Aggressionen zeigen.

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Anz. Hunde: 118009
Anz. Züchter: 160
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