Der "Hund" als Metapher in der Umgangssprache
Der Begriff "Hund" wird in der Umgangssprache häufig als sog. Tierphraseologismen verwendet. Er erhält in Verbindung mit einem Adjektiv oder in anderer Zusammensetzung eine negative Bedeutung.
- fauler, dummer, blöder, falscher, gemeiner, scharfer, gerissener Hund
- krummer Hund - Ganove/Dieb (mittelalterliche Rechtsbrauch: Missetäter mussten zur Strafe einen Hund öffentlich herumtragen)
- hundemüde sein – sehr müde sein
- hundsmiserabel - sehr schlecht
- hundskalt – sehr kalt
- hundsgemein - schäbig, niederträchtig
- sich hundeelend fühlen – sich sehr schlecht fühlen
- pudelwohl – sich sehr wohl fühlen
- pudelnaß - tropfnaß
- ein Hundeleben führen - ein elendes Dasein fristen
- Hundewetter
- Hundefraß - schlechtes Essen, kaum runterzuschlucken
- Hundesohn - niederträchtiger, gemeiner Mann
