Die Anreise


Wichtige Grundregeln vor allen Reisen

  • Gehen Sie vor Reiseantritt mit Ihrem Hund zum Tierarzt (kleiner Gesundheits-Check)
  • Die letzte Mahlzeit vor Reiseantritt sollte mindestens drei Stunden her sein.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund seine Geschäfte ausreichend vorher verrichtet hat.
  • Nehmen Sie den Wassernapf und unbedingt ausreichend Wasser für unterwegs mit.
  • Planen Sie bei langer Anreise eine Zwischenübernachtung ein!

Anreise mit dem Auto - Urlaub mit dem Hund
 

Transportmittel

Reisen mit dem Auto

Vorteile:

Das Auto ist das beste Transportmittel. Eine Fahrt mit dem Auto ermöglicht neben ausreichendem Platz für Hund und Gepäck eine individuelle Planung des Reiseverlaufs und der Pausen.

ihr Hund ist mit dem Auto vertraut. So haben Sie und Ihr Hund den geringsten Stress.

Wie transportiert man den Hund im Auto?

  • Benutzen Sie am besten eine in Fahrtrichtung angebrachte, der Größe des Hundes angepasste Transportbox. Diese bietet Ihrem Hund den sichersten Schutz.

  • Sitzt der Hund auf der Ladefläche, achten Sie auf eine Trennung der Insassenteils durch ein Schutzgitter oder Netz. Bedenken Sie, dass der Hund bei einer Bremsung durch nicht gut verstaute Gepäckteile verletzt werde könnte.

  • Eine Alternative bietet auch der fest montierte Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz. Dies ist aber nur für ruhige Hunde geeignet.

Wichtige Regeln für die Reise mit dem Auto:

  • Der Transport im geschlossenen Kofferraum ist NICHT ERLAUBT.

  • Die Autofenster sollten während der Fahrt nur einen Spaltbreit geöffnet werden, da der Hund auf Zug (Bindehautentzündung) empfindlich reagiert.

  • Steigen Sie nur auf der Gehwegseite mit Ihrem Hund ein und aus. Bei starkem Verkehr auf der Straße unbedingt vorher die Leine anlegen.

  • Im Sommer sollten Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt im Auto lassen. Durch direkte Sonneneinstrahlung heizt sich das Fahrzeuginnere so stark auf, dass der Hund einen Hitzschlag erleiden kann. Auch ein scheinbar kühler Schattenplatz kann durch die Wanderung der Sonne innerhalb kürzester Zeit zu einem Brutkasten werden.

Reisen mit der Bahn

Vorteile:

  • Die Anstrengung durch Selbstfahren entfällt. Besonders Alleinreisende können sich intensiver um den Hund kümmern.
  • Wie transportiert man den Hund in der Bahn?
  • Die Mitnahme von kleinen Hunden ist bis zur Größe einer Hauskatze im Transportbehälter unentgeltlich. Die Fahrkarte für alle anderen Hunde kostet die Hälfte des Normalfahrpreises. Größere Hunde müssen angeleint sein und einen geeigneten Maulkorb tragen (Ausnahme: Blindenführhunde). Bei internationalen Reisen ist für Hunde grundsätzlich der Kinderfahrpreis 2. Klasse zu zahlen. Für Nacht-Zug-Verbindungen gelten besondere Bedingungen. Für Hunde können keine Sitzplatz-Reservierungen getätigt werden.
  • Fahrten im Schlafwagen sind nur möglich, wenn das ganze Abteil gebucht wird. Im Speisewagen sind Hunde nicht erlaubt.

Wichtige Regeln für die Reise mit der Bahn?

  • Es sollten keine Fahrten zu den Hautverkehrszeiten unternommen werden, da der Hund durch das Gedrängel stärker gestresst wird.
  • Planen Sie vorher ausreichende Unterbrechungen ein, damit Ihr Hund sich bewegen kann und Zeit für seine Geschäfte hat.

Reisen mit dem Schiff

Grundsätzlich sind Reisen mit dem Schiff wenig empfehlenswert, da der Hund keinen ausreichenden Freiraum hat. Kurzzeitige Schifffahrten z. B. mit Fähren sind möglich, können für den Hund aufgrund der Enge jedoch Stresssituationen bedeuten.

Wie transportiert man den Hund mit dem Schiff?

Auf Ausflugsschiffen und Fähren dürfen Hunde in der Regel an Leine und Maulkorb mitgeführt werden. Ansonsten gibt es je nach Land und Schifffahrtsgesellschaft unterschiedliche Bestimmungen für die Mitnahme von Hunden. Erkundigen Sie sich unbedingt vor Reiseantritt bei der Reederei oder Ihrem Reisebüro.

Reisen mit dem Flugzeug

Generell sollte man dem Hund eine Flugreise ersparen, da er während der ganzen Flugzeit in einer geschlossenen Transportkiste ausharren muss. Die Verladeprozedur, die fremde Umgebung und das Alleinsein machen dem Hund Angst. Dies für ihn sehr strapazierend. Mit den Stresssymptomen sind auch gesundheitliche Risiken verbunden.

Wie transportiert man den Hund mit dem Flugzeug?

  • Hunde bis zu 6kg dürfen bei einigen Fluggesellschaften in speziellen Tiertransportboxen mit in die Passagierraum. Größere Hunde werden in einer Transportbox im klimatisierten Gepäckraum transportiert werden.
  • Die Kosten und Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften variieren erheblich. Erkundigen Sie sich unbedingt vor Reiseantritt bei dieser über die Transportbedingungen.

Reisegepäck

Das Reisegepäck des Hundes

  • Vertraute Hundedecke, Schlafdecke, Körbchen
  • Transportbox / Transporttasche
  • Futtervorrat von Zuhause für den ganzen Urlaub – besonders für magenempfindliche Hunde
  • Trink- und Futternapf
  • 2 Leinen, davon eine Laufleine
  • ggf. Maulkorb
  • Ersatzhalsband bzw. Ersatzgeschirr
  • Bürsten etc. für die Fellpflege, Flohkamm
  • Handtücher zum Abtrocknen und um schmutzige Füsse abzuwischen
  • Decken, um Sofas und Betten abzudecken
  • Spielzeug
  • Zahlreiche Kottüten (Poop-bags)
  • Anpflockstab, um den Hund bei Rast oder Picknick anbinden zu können

Reisepapiere des Hundes

  • Hundepapiere
  • EU-Heimtierausweis
  • Impfpass bei Inlandreisen
  • Kopie der Haftpflichtversicherungspolice
  • Steuermarke
  • Hundeführerschein (soweit vorhanden)
  • Tierarztattest bei chronisch kranken Tieren
  • Adresse des Tierarztes und Telefon-Nummer eines in der Nähe des Reisezieles lebenden Tierarztes
  • Telefonnummer des Konsulates Ihres Urlaubslandes
  • Versehen Sie Halsbänder und Hundegeschirr mit Ihrer Urlaubsadresse, Telefonnummer und der Heimatadresse!!

Reiseapotheke des Hundes

Zur Reiseapotheke des Hundes gehört grundsätzlich das Erste Hilfe Köfferchen ins Gepäck.
Zusätzlich sollte man sie um einige spezielle Reisemedikamente ergänzen.

  • Präparate gegen Flöhe und Zecken
  • Mittel gegen Übelkeit und zur Beruhigung (Bachblüten, homoöpathische Tropfen)
  • Medikamente gegen Durchfall, z.B. Kohletabletten
  • Heilsalbe, z.B. bei rissigen Pfoten
  • Augen- und Ohrentropfen

Gefährliche Infektionen am Urlaubsort

Mücken und Zecken können Krankheiten auf ihr Tier übertragen. Es besteht die Gefahr von Leishmaniose und Herzwürmern durch Mücken. Im östlichen und südlichen Europa wird von Zecken Borreliose, Ehrlichiose, Barbesiose und FSME übertragen.
Grundsätzlich gilt innerhalb Europas: je weiter südlich desto höher ist die Infektionsgefahr.

Der beste Schutz gegen die meisten dieser Krankheiten ist ein exzellenter Zeckenschutz. Sie erhalten diesen bei Ihrem Tierarzt, der auch die notwendigen Impfungen und Untersuchungen für Ihren Urlaub durchführt.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Krankheitsbildern finden Sie unter: Zecken & Co.

Block Statistik

Anz. Hunde: 118009
Anz. Züchter: 160
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