Die letzte Ruhestätte


Über die letzte Ruhestätte herrscht ein großer Informationsbedarf. Vielen Tierhaltern ist es nicht gleichgültig, was mit ihrem tierischen Freund nach seinem Tod geschieht. Die Tierfreunde wollen die Gewissheit über den letzten Verbleib ihres treuen Gefährten.
Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, wie mit dem Körper des verstorbenen Hundes umgegangen werden kann.

  • Die Entsorgung über Tierkörperbeseitungsanstalten
  • Die Beseitigung mittels Einäschern in Tierkrematorien
  • Das Vergraben der Tierkörper

Die Entsorgung über Tierkörperbeseitigungsanstalten

Wenn der Tierarzt den Hund eingeschläfert hat, übernimmt er die Entsorgung des Körpers. Verstirbt der Hund zu Hause, muss man sich selber darum kümmern und die Tierkörperbeseitigungsanstalt verständigen.
Aus den Hunde-, Katzen-, und Kleintierkadavern wird Tiermehl und Tierfett hergestellt. Dieses Fett dient als Grundsubstanz für die Industrie (z.B. Seife und Schuhcreme). Das Tiermehl darf auch als Grundsubstanz für Hunde- und Katzennahrung dienen. Seit der BSE-Krise von November 2000 wird dieses Tiermehl vorübergehend verbrannt.

Die Beseitigung mittels Einäscherung in Tierkrematorien

Spezielle Firmen transportieren die verstorbenen Tiere vom Tierarzt direkt in ein Tierkrematorium. Dort werden sie einzeln oder bei anonymer Verbrennung zusammen mit anderen Haustieren eingeäschert. Die Asche wird anschließend auf einer Streuwiese verteilt. Wünscht der Tierbesitzer eine individuelle Einäscherung bekommt er die Urne mit der Asche nach Hause geschickt. In beiden Fall erhält der Halter eine Bescheinigung mit dem Datum der Einäscherung.

Das Vergraben der Tierkörper

Es besteht die Möglichkeit den verstorbenen Hund unter gewissen Auflagen auf dem eigenen Grundstück beizusetzen. Laut Wasserschutzbestimmungen darf das Grab nicht in der Nähe von Wasserschutzgebieten noch in unmittelbarer Nähe öffentlicher Wege und Plätze liegen. Abhängig vom Bundesland sollte es 50 bis 80 cm tief sein. Genaue Auskünfte geben die Veterinärbehörden.
Besitzt man kein eigenes Grundstück oder kann man die Auflagen der Behörden nicht erfüllen, gibt es die Möglichkeit den verstorbenen Hund auf einen der über 70 Tierfriedhöfe beizusetzen. Es werden je nach Tierart und Rasse verschiedene Grabgrößen angeboten. Hierbei fällt neben den Bestattungskosten regelmäßige Pacht an. Auf einem Tierfriedhof sind jegliche Varianten an Größe, Nutzungsdauer und Schmuck möglich. Lediglich christliche Symbole sind in der Regel nicht gestattet.

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