Hundegeschichten


Die Fährtenprüfung - ein Gedicht

(von Jörg Meier - DTK OG Lüneburg)
 

Schlecht geschnüffelt, hoch geguckt
eine kleine Maus verschluckt
fand den Ort nicht wo gewinkelt
mehrfach in die Spur gepinkelt
einmal leider Platz vergessen
Gänseblümchen aufgefressen
Hundeführer schlimm genarrt
zweites Suchobjekt verscharrt
Fährtenleine durchgekaut
hinter Hase abgehauen
Bin der liebste Hund von allen,
Richter sagte :" Durchgefallen..

9 wichtige Regeln für den Hund

(Verfasser unbekannt)
 

  1. Der Hund darf nicht ins Haus!
  2. Na gut, der Hund darf ins Haus, aber nur in bestimmte Räume!
  3. Der Hund darf überall hin, aber er darf nicht auf die Couch!
  4. Der Hund darf nur auf die alte Couch!
  5. Naja, der Hund darf überall rauf, aber er darf nicht mit ins Bett!
  6. Na gut, der Hund darf ins Bett, aber nur wenn es ihm erlaubt wird!
  7. Der Hund darf auf dem Bett schlafen wann immer er will, aber nicht unter der Decke!
  8. Der Hund darf unter der Decke schlafen, aber nur wenn es ihm erlaubt - ausdrücklich erlaubt - wird!
  9. Die Menschen müssen um Erlaubnis fragen, wenn sie auch mit unter der Decke schlafen wollen.

Wie fotografiere ich einen Welpen?

(Verfasser unbekannt)
 

  • Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.
  • Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.
  • Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer
    und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.
  • Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.
  • Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.
  • Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.
  • Plazieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.
  • Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach.
  • Stellen Sie die Kamera wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen.
  • Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck des Welpen.
  • Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel).
  • Sperren Sie die Katze aus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.
  • Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch .
  • Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quitschepüppchen über Ihren Kopf halten.
  • Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor.
  • Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen zu ihm: "Nein - das machst du draußen!"
  • Vergessen Sie es und nehmen sich gleich morgen vor mit dem Welpen - Sitz und Platz - zu üben.

Das sollte sich ein Hund merken...

(Verfasser unbekannt)
 

  • Ich werde mit Herrchens Unterhose kein Tauziehen veranstalten, während er auf der Toilette sitzt.
  • Die Müllabfuhr stiehlt nicht unser Zeugs!
  • Ich darf nicht plötzlich aufstehen, wenn ich unter dem Couchtisch liege.
  • Ich kullere mein Spielzeug nicht hinter die Waschmaschine.
  • Ich muß den Regen aus dem Fell schütteln, b e v o r ich das Haus betrete.
  • Ich werde kein Katzenfutter fressen, weder bevor, noch nachdem sie es gefressen hat.
  • Ich werde damit aufhören, den letzten Fleck sauberen Teppichs im Haus zu suchen, wenn ich mich übergeben muß.
  • Ich übergebe mich nie im Auto!
  • Beim Autofahren bestehe ich nicht mehr auf geöffnete Fenster, insbesondere nicht bei Regen.
  • Ich wälze mich nicht in toten Vögeln, Mäusen oder sonstigen Hinterlassenschaften.
  • Der Windeleimer ist keine Keksdose.
  • Ich wecke Frauchen nicht mehr dadurch auf, indem ich meine kalte Nase an ihr Hinterteil halte.
  • Ich kaue nicht mehr auf der Zahnbürste von Frauchen ohne es ihr zu sagen.
  • Ich lecke nicht mehr an Mal- und Filzstiften, besonders nicht mehr an den roten.
  • Ich stehle nicht mehr die Unterwäsche von Frauchen und tanze damit auf dem Hof herum.
  • Das Sofa ist kein Handtuch...
  • Mein Kopf gehört nicht in den Kühlschrank.
  • Ich beiße den Polizisten nicht in die Hand, wenn er unsere Fahrzeugpapiere kontrolliert

Die Eigentumsrechte des Hundes

(Verfasser unbekannt)
 

  1. Wenn es mir gefällt, gehört es mir.
  2. Ist es in meiner Schnauze, gehört es mir.
  3. Kann ich es dir wegnehmen, gehört es mir.
  4. Wenn ich es vor langer Zeit mal hatte, gehört es mir.
  5. Wenn es mir gehört, sollte es niemals so aussehen, als gehöre es dir.
  6. Wenn ich etwas in Stücke zerkaut habe, gehören alle Teile mir.
  7. Wenn es so aussieht, als gehöre es mir, gehört es mir.
  8. Wenn ich es zuerst gesehen habe, gehört es mir.
  9. Wenn du mit etwas spielst und legst es auf den Boden,gehört es automatisch mir.
  10. Ist es kaputt, gehört es DIR !!!

Einen Hund zu haben bedeutet...

(Verfasser unbekannt)
 

..... es normal zu finden, dass zwei erwachsene Menschen nichts Wichtigeres zu tun haben, als auf dem Fußboden herumrobben, um sich unter merkwürdigen Lautäußerungen mit einem Hund um ein Seil zu balgen oder unter Möbelstücken nach verlorenen Tennisbällen zu suchen.

..... an Regentagen nach dem Hundespaziergang trotz Regenschirm mit einem klatschnassen Hosenbein heimzukommen, weil der Hund bei dem Versuch, sich unter Frauchens Schirm zu drücken, eine Wasserstandsmeldung hinterlassen hat.

..... bei schwarzen Kleidungsstücken daran gewöhnt zu sein, dass sie gewolkt aussehen, als wäre man mit einem Wattebausch darüber gefahren.

..... entgegen aller guten Vorsätze den Hund zum gemeinsamen Mittagsschläfchen auf das Sofa zu bitten.

..... angesichts von Dreckspritzern an weißen Küchenmöbeln nicht vorrangig über einen Putzlappen, sondern langfristig über die Anschaffung weniger schmutzempfindlicher Oberflächen nachzudenken. ..... Hundehaare auf dem Fußboden und an allen möglichen sonstigen Stellen zwar nicht attraktiv, aber normal zu finden und sämtliche Entschuldigungen angesichts überraschendem unbehundetem Menschenbesuch tapfer herunterzuschlucken.

..... die Wohnzimmereinrichtung zwar mit schönen Antiquitäten zu gestalten, aber keine Probleme damit zu haben, die große grellfarbige Plastik-Flughundebox neben den Biedermeiersekretär zu stellen, weil der Hund so gerne darin schläft.

..... sich zwar stundenlang mit der Auswahl eines schönen Wohnzimmerteppichs Gedanken zu machen, denselben aber gleich anschließend durch daneben legen eines grauen Plüsch - Hundekissens mit widerlichem Muster zu 'entweihen', nur weil diese Kunstfaser - Hundeteppiche eben so praktisch, warm und leicht zu waschen sind.

..... zu akzeptieren, dass Hunde vom 'Schöner Wohnen' zuweilen andere Ansichten haben.

..... sich tagelang auf das Aufblühen der Kameliensträucher im Garten zu freuen und dann festzustellen, dass der Hund den richtigen Moment erwischt und die frisch geöffneten Kamelienblüten auf den Wohnzimmerteppich dekoriert hat.

..... in einer schlaflosen Nacht sich im Bett herumzuwälzen, plötzlich das warme Schnaufen des Hundes im Ohr zu spüren, der einen Massageantrag stellt, der dann merkwürdigerweise den Kraulenden ebenso entspannt wie den Gekraulten.

..... immer und jederzeit mit wahrem Enthusiasmus und ansteckender,großer Freude begrüßt zu werden...

..... still darüber zu fluchen, dass es auch in 20 Jahren nicht gelingen will,den Hunden an Regentagen das Schütteln vor der Haustür beizubringen und sie sich dafür wie immer den strategisch günstigsten Platz vor dem mit tausend schmutzempfindlichen Kleinigkeiten gefüllten Glasregal im Wohnzimmer ausgesucht haben.

..... nur noch wischfeste Tapeten zu kaufen, damit man die 'Bremsstreifen' an der Wand entlanglaufender Hunde besser abwischen kann.

..... sich nicht mehr darüber zu wundern, dass man von Leuten, die man täglich beim Spaziergang trifft, zwar nicht den Namen erinnert, aber genau weiß, wie ihr Hund heißt.

..... einen Tennisarm zu haben, nur weil der Hund es so liebt, hinter weit geworfenen Stöckchen herzu rennen und man es beim gemeinsamen Training übertrieben hat.

..... dass man (glücklicherweise selten) kochend vor Wut hundelos in der Botanik steht, weil der vierbeinige Hausgenosse sich für seinen kleinen Jagdausflug genau den Tag ausgesucht hat, an dem man zu einem wichtige Termin muss und nun stattdessen suchend im Wald umherirrt.

..... beim Wochenendprogramm zwischen Ausschlafen, Sonntagsfrühstück, Rasenmähen und Einkaufen drei lange Hundespaziergänge einzuplanen.

..... die Jahreszeiten und das Wetter viel intensiver zu erleben und auf Spaziergängen zu merken, wie schön die Natur ist.

..... Gummistiefel und extra-große Goretexjacke im feuchten Herbst und Frühjahr zur Lieblingskleidung zu erklären und tapfer darüber hinwegzusehen, dass man auf allen Schnappschüssen mindestens 30 kg schwerer aussieht als man ist.

..... wochenlang nach einem Wohnmobil mit reichlich Bodenfläche gesucht zu haben, um dann festzustellen, dass man das enge Fahrerteil nur mit einem Riesenspagat verlassen kann, weil sich die ganze Meute dort zusammendrängt.

..... sich nachts im Dunklen nur schlurfend zur Toilette zu bewegen, damit man nicht auf den Hund tritt.

..... sich manchmal gerne auf den Boden zu den Hunden zu setzen.

..... morgens davon aufzuwachen, dass es gleichzeitig warm und kalt zieht, weil der Hund einem freundlich einerseits ins Ohr pustet und andererseits mit dem Schwanz wedelt.

.....besonders beim Schmuddelwetter darüber nachzudenken, wie der heimische Flur wohl nach Umbaumaßnahmen (Einbau einer Dekontaminationsschleuse mit halbhohen Fliesen, Handbrause, Turbofönanlage und Bodenablauf) aussehen würde.

..... sofort nach der Arbeit auf andere Gedanken zu kommen.

..... das schöne Gefühl, nie allein zu Hause zu sein.

..... den heimischen Bürostuhl nur noch mit allergrößter Vorsicht zu bewegen, damit nicht wieder ein paar Schwanzhaare ausgerissen werden.

..... wenn man anstelle einer tollen Reise den Jahresurlaub zuhause verbracht hat, um ein paar Welpen aufzuziehen und dabei mehr Aufregendes, schönes und Anstrengendes erlebt hat als in tausend fernen Ländern.

..... damit zu leben, dass Hunde vor allem frisch geputzte Fensterscheiben erkennen können und genau darauf bevorzugt ihre Nasen drücken.

..... das lang ersparte Traumauto durch Ausbau der Rückbank, Einbau einer wasserfesten Hundedecke und einer aufblasbaren Fußraumfüllung sowie den Kauf von Hundegurten halbwegs alltagstauglich auszurüsten und festzustellen, dass es nach einmaliger Probefahrt aussieht, als hätte man es wochenlang benutzt ohne es zu putzen.

.....über Sätze wie 'sie haben drei Hunde und keine Kinder, sind aber sonst ganz nett..' freundlich zu lächeln.

..... andere Menschen schon aus großer Entfernung aufgrund ihrer Körperhaltung als Hundehasser und Hundefreunde einzustufen.

..... darüber zu lachen, wenn sich der Hund genau den Zeitpunkt vor der langen Urlaubsreise ausgesucht hat, um sich in einem stinkenden Haufen zu wälzen.

..... stundenlang mit anderen, eigentlich fremden Leuten über so interessante Themen zu diskutieren, wie man Zecken am besten entfernt und welche Vorzüge welcher Fellstriegel hat.

..... über den schweren Wasserkasten beim Einkauf zu klagen, aber den 26 kg wiegenden Eurasierrüden problemlos allein hochzuheben, wenn es sein muss...

.....mit Briefwaage, Taschenrechner und Fachbuch einerseits eine vollwertige Hundemahlzeit zu produzieren und sich andererseits danach eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben.

.....sich nicht mehr darüber zu wundern, dass sich voll gesogene Hundezecken vorzugsweise auf helle Teppichböden fallenlassen und man sie trotz des Farbkontrastes erst so richtig bemerkt, wenn man darauf getreten ist.

..... nie um ein passendes Wort verlegen zu sein, wenn man mit Gästen gerade eine schöne Mahlzeit zu sich genommen hat und Würgegeräusche unter dem Tisch erkennen lassen, dass der Hund sich anschickt, seine sämtlichen Grasbüscheln ect. auf dem Teppich zu deponieren.

..... zu registrieren, dass man früher fand, Hunde würden stinken und nun den eigenen Hund als ausgesprochen wohlriechend erlebt und Hundewelpen noch viel mehr.

..... auf der Basis einer wunderbaren Freundschaft vielen Lebensunbilden etwas gelassener, humorvoller und ausgeglichener zu begegnen...

..... festzustellen, wie unerträglich still ein Haus sein kann, wenn der Hund gestorben ist...

Block Statistik

Anz. Hunde: 118009
Anz. Züchter: 160
Zur Rassenstatistik

Block Suchen