In jedem Hund steckt noch ein Wolf


Schon seit Jahrhunderten bilden Mensch und Hund eine Gemeinschaft. Der Hund ist nicht nur ein treuer Freund, sondern auch ein Arbeitspartner, Jäger, Beschützer und Bewacher des Menschen.

Der Stammvater unseres heutigen Haushundes ist der Wolf. Der Hund gehört aufgrund seiner Abstammung zu den Fleischfressern. Durch das lange Zusammenleben mit uns Menschen hat er sich unserer Ernährungsweise als „Allesfresser“ angepasst. Nach seinem Gebiss und dem Aufbau seines Verdauungskanals ist er jedoch immer ein Fleischfresser geblieben. Aus diesen Gründen braucht der Hund eine andere Nahrungszusammensetzung als der Mensch.

Was zeichnet den Hund als Fleischfresser aus und unterscheidet ihn vom Pflanzenfresser:

  • Das Gebiss des Hundes ist das eines echten Beutegreifers, mit kräftigen Eckzähnen zum Greifen der Beute und scharfkantigen Backenzähnen zum Durchbeissen von Fleisch und Knochen.
  • Der Hund produziert keine Verdauungsenzyme im Speichel und hat vergleichsweise wenig Speichel, da dieser nur als Gleitmittel der meist größeren Fleischbrocken dient.
  • Der Magen des Hundes ist erheblich größer als der eines Pflanzenfressers. Seine Magensäure enthält sehr viel mehr Salzsäure. Der Schlüsselreiz für die Produktion der Verdauungssäfte ist Fleisch.
  • Der Hund hat im Vergleich zum Pflanzenfresser einen kurzen Darm. So dauert die Verdauung beim Hund ca. 24 Stunden, während Pflanzenfresser bis zu fünf Tagen brauchen.

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