Kleine Tipps


Ein Hund will nicht nur körperlich sondern auch geistig gefordert werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Hund zu beschäftigen: Sport, Spiel und Kopfarbeit. Wird Ihr Hund nicht genügend gefordert, verkümmern viele gute Anlagen. Er langweilt sich und zerstört vielleicht ihre Möbel.

Jeder Hund sollte von seinem Besitzer zumindest in den Punkt Gehorsam und Leinenführigkeit ausgebildet werden, damit Mitmenschen durch ihn nicht gefährdet oder belästigt werden. Ein angenehmer Nebeneffekt ist auch häufig, das auch der Hundeführer noch eine ganze Menge nützliche Information zum Umgang mit dem Hund erhält und lernt, das Verhalten seines Hundes richtig zu interpretieren.

Erste Erziehungsschritte

  • Der gesunde Hund hört erheblich besser als wir. Lautes Schreien verrät dem Hund die eigene Unsicherheit und vermittelt Aggressivität.
  • Die deutsche Sprache ist eine hervorragende Dienstsprache, weil sie zischt und hart klingt. Aber Sitz und Platz, Los und Fass klingen zu ähnlich. Daher empfiehlt es sich, die Begriffe „Down" für „Platz", „Sit" für „Sitz" aus der englischen Sprache zu verwenden. Der Unterschied zwischen den beiden Tätigkeiten „niederlegen" und „sitzen" ist für den Hund klar, zumal „down" angenehmer, beruhigender klingt.
  • Will man bei der deutschen Sprache mit ihren vielen Zischlauten bleiben, kann man das „Sitz!" vom „Plaaaatz" deutlicher trennen, wenn man „Platz" gedehnter, und tiefer ausspricht. Ein „Pass auf!" können Sie dann schärfer, anregender sprechen. Dazu dient das schärfer gesprochene „Passss". Grundsätzlich sind Worte, die im Klangbild tief enden, für den Hund eher stoppend und beruhigend, wie z.B. Pla-a-a-tz.  Wörter die im Klang höher enden, sind motivierend und auffordernder, z.B. H-o-p-p.
  • Wenn man zwischen die klaren Hörzeichen einen menschlichen Satz einbaut, wird die Aussage für den Hund undeutlich. Er hört nur das heraus, was für ihn angenehm ist. Dies gilt auch wenn andere Miterzieher durcheinander befehlen. Es ist wichtig, dass nur eine Person befiehlt.
  • Auch Loben muss man können. Die meisten Halter verwechseln das Loben beim richtigen Anlass zum richtigen Zeitpunkt mit Verknuddeln. Dies versteht der Hund als Spielaufforderung und nicht als Lob. Außerdem sollte die Tonlage beim Lob hoch gewählt werden.
  • Es reicht bei korrekt ausgeführter Anweisung dem Hund kurz über die Flanke oder über den Hals zu streichen, eventuell mit einem lobenden Wort. Wer ihm vermeintlich freundlich einen Klaps gibt, muntert ihn zum Spiel auf oder löst seine korrekte Ausführung vorzeitig auf.

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