Osteopathie


Neben der Behandlung durch den Tierarzt besteht zunehmend das Bedürfnis bei Beschwerden im Bewegungsapparat eine Osteopathen zu Rate zu ziehen. Die Osteopathie kann die tierärztliche Versorgung nicht ersetzen. Vielmehr sollte die Diagnose des Tierarztes vorausgehen.
Mit Hilfe verschiedener sanfter Techniken fördert der Osteopath die Durchblutung, entspannt und dehnt Muskeln und verbessert die Beweglichkeit der Gelenke. Er tastet mit seinen Händen die Muskeln und Gelenke des Hundes ab und kontrolliert deren Beweglichkeit. Er stellt fest, ob Bewegungseinschränkungen, Blockierungen und Spannungen vorliegen. Der Bewegungsapparat wird nicht isoliert betrachtet, sondern ganzheitlich, d.h. dessen Wirkung auf das gesamte Gefäß- und Nervensystem wird mit einbezogen. Der Kopf und die Wirbelsäule spielen hier eine sehr wichtige Rolle. Der Osteopath behandelt nicht symptomatisch, sondern ursächlich. Er ist in der Lage, Bewegungs- und Funktionsstörungen aufzuspüren und die normale Gewebebeweglichkeit wieder herzustellen. Die Osteopathie unterstützt den Körper bei der Aktivierung der Selbstheilungskräfte.
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