Alpine Dachsbracke
| Ursprungsland | Österreich |
| Basis Rasse | Gruppe 6, Nr. 254 |
| Größe | 34-42 cm |
| Gewicht | 13-18 kg |
| Lebenserwartung | bis 12 Jahre |
| Einsatz | Spürhund, Jagdgebrauchshund |
| Fell | dickes, gut anliegendes Stockhaar mit dichter Unterwolle |
| Farbe | dunkles Hirschrot mit oder ohne leichter schwarzer Stichelung, schwarz mit klar abgegrenztem lohfarbenen Brand an Kopf, Brust, Läufen, Pfoten und an der Rutenunterseite; weisser Bruststern erlaubt |
Kurzer geschichtlicher Abriss
Diese Rasse wurde für die Suche und Hetze am Boden von Jägern in den österreichsichen Alpen gezüchtet. Sie ist aus einer Kreuzung von einheimischen Bracken mit Kurzhaardackeln entstanden und ein hervorragender Schweißhund.
Erscheinungsbild
Die alpine Dachsbracke ist ein kräftiger, niederläufiger Jagdhund mit dichtem Haarkleid und einem robustem und starkem Körpberbau.
Wesen
Die Dachsbracke ist ein anspruchsloser, ausdauernder und wetterharter Jagdhund. Sie besitzt ausgezeichnete Spürhundeigenschaften, ist spurlaut, raubwild- und raubzeugscharf. Sie wird hauptsächlich von Jägern und Förstern gehalten, nur selten als Hausgenosse. Sie sollte nur in Jägerhände.
Was meint eigentlich "nur für Jägerhand geeignet "?
Damit sind nicht die jagdliche Erziehung und das jagdliche Abrichten des Hundes gemeint, sondern das Erleben der Jagd an sich. Der Jäger bietet dem Jagdhund erlebnisreiche und erfolgreiche Jagdmöglichkeiten. Er bestimmt den Aufbruch zur Jagd, bringt den Hund zum Ort, wo er Fährten aufnehmen kann, erlegt die Beute und nimmt sie in Besitz. Durch das gemeinsame Erleben der Jagd und des Jagderfolges werden wichtige Grundbedürfnisse des Hundes zufrieden gestellt. Es lohnt sich für ihn, diesem Menschen als Rudelführer zu folgen und ihm zu gehorchen.
Erfüllt man diese Vorbildfunktion als Mensch nicht, handelt dieser Hund bald eigenmächtig, fühlt sich unterfordert und jagt auf eigene Faust, schlimmstenfalls wildert er. Nur ein Jäger kann einem passionierten Jagdhund eine ausreichende und legale Jagdmöglichkeit geben.