American Akita
| Ursprungsland | Japan / USA |
| Basis Rasse | Gruppe 5, Nr. 344 |
| Größe | Rüde: 66 - 71 cm, Hündin: 61 - 66 cm |
| Gewicht | 34 - 50 kg |
| Lebenserwartung | bis 12 Jahre |
| Einsatz | Rettungshund, Begleithund |
| Fell | Stockhaar, grade, steif, etwas vom Körper abstehend, mit dicker weicher Unterwolle |
| Farbe | schwarzmarken, rot bis rotbraun, falbfarben, weiß, gestromt (Brindel), mit und ohne Abzeichen und gescheckt (Pinto) |
Kurzer geschichtlicher Abriss
Japanische und Amerikanische Akitas haben den gleichen Ursprung. Der Akita ist in der japanischen Mythologie fest verankert. Man sagt ihm nach, dass er der Begleiter der Samurais war. Später wurde er für Hundekämpfe gezüchtet und nachdem diese verboten wurden, auch für die Jagd auf Bären, Wildscheine und Hirsche eingesetzt. Erst nach Kriegsende gelangten Akitas ins Ausland und nach Amerika. Es handelte sich um die Zuchtlinie der mit Schäferhunden und Weil es keine Vereinbarungen zwischen den amerikanischen und japanischen Zuchtverbänden gab, entwickelte sich verschiedene Zuchtlinien. Der amerikanische Akita ist im Vergleich zum japanischen Akita größer, kräftiger und ruhiger. Er wird heute als Lawinen-, Such- und Rettungshund eingesetzt und eignet sich als Sport- und Begleithund.
Erscheinungsbild
Erscheingungsbild:
Der Akita erinnert vom Typ stark an die nordischen Hunde. Er ist eine kräftige, imposante Erscheinung mit einer gewissen Vornehmheit. Seine Augen sind dunkel und leicht dreieckig. Die hoch angesetzten dreieckigen Ohren stehen aufrecht.
Wesen
Der amerikanische Akita ist sehr intelligent, mutig und unerschrocken. Er läßt sich mit Geschick und Einfühlsamkeit gut erziehen. Auf Druck reagiert er mit Sturheit oder albert herum. Er braucht abwechslungsreiche und herausfordernde Beschäftigung. Bei reinen Wiedeholungsspielen wird es ihm schnell langweilig. Als ehemaliger Jagdhund verfügt er über einen starken Jagdtrieb. Er bewacht und beschützt sein Menschenrudel und ist seiner Familie treu ergeben. Da er eine dominante Veranlagung hat und sich nicht unterordnet, verträgt er sich nicht gut mit fremden, größeren Hunden.